Zwischen Vorlesungen, Nebenjob und WG-Küche bleibt beim Kochen meist keine Zeit für Experimente. Nach einem langen Tag möchte man ein schnelles, einfaches Gericht zubereiten, bei dem man die Zutatenabfolge am besten schon im Schlaf beherrscht. Und dann soll man da auch noch mit Wein kochen? Das klingt im ersten Moment vielleicht zu kompliziert oder auch teuer. Doch ist das so?
Die GWF will das Gegenteil beweisen: Mit ihren Online-Rezepten wollen sie zeigen, wie man ihren Wein leicht und unkompliziert beim Kochen einsetzen kann, ohne dass man dafür tief in die Tasche greifen muss. Doch können sie damit überzeugen? Wir haben es ausprobiert und ein Rezept nachgekocht.
Tütensuppe war gestern – Zeit für Selbstgemachtes
Entschieden haben wir uns für eine cremige Champignonsuppe. Uns war es wichtig ein Gericht zu wählen, bei dem möglichst wenige Zutaten benötigt werden. Damit der Aufwand gering bleibt und man es auch abends schnell kochen kann. Gerade bei Suppen bietet sich ein direkter Vergleich an: Statt im stressigen Studentenalltag zur klassischen Tütensuppe zu greifen, soll dieses Gericht zeigen, wie man mit wenig Mehraufwand eine unkomplizierte, frische Suppe selbst zubereiten kann. Zum Einsatz kommt dabei 100 ml Weißwein, zum Beispiel Silvaner, der nicht nur dazu serviert wird, sondern auch Teil des Kochprozesses ist.
Im Gegensatz zur Tütensuppe mit vielen Zusatzstoffen beschränkt sich das Rezept auf wenige, einfache Zutaten. Neben Champignons werden lediglich Zwiebeln, Knoblauch, Butter, Milch und Brühe benötigt. Mehl sorgt für die cremige Konsistenz und Petersilie für die Frische. Der Wein ist der einzige Bestandteil, der in der Liste heraussticht und das macht ihn hier so interessant.

Aus der Idee wird Realität
Mit diesen Zutaten haben wir uns schließlich in die Küche begeben und waren bereit zum Kochen. Zu Beginn müssen die beiden Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten werden. Anschließend haben wir uns dazu entschlossen, die zwei Knoblauchzehen zu pressen, damit sich das Aroma später gleichmäßiger in der Suppe verteilt und nicht zu dominant wirkt.

Danach ging es an den Herd, um die Butter in einem großen Topf zu erhitzen. Während sie langsam geschmolzen ist, haben wir eine kleine Abweichung vom Rezept vorgenommen: Statt die Champignons im Ganzen in den Topf zu geben, haben wir sie in kleinere Stücke geschnitten. Dies sollte uns den weiteren Kochprozess erleichtern, da unser Topf zum Anbraten sonst zu voll gewesen wäre. Daraufhin haben wir mit dem Anbraten begonnen.

Zuerst sind die Zwiebeln und der Knoblauch in den Topf gekommen. Nachdem diese kurz erhitzt worden sind, haben wir mit dem Weißwein abgelöscht, was anfangs etwas ungewohnt war, aber gut funktioniert hat. Dabei hat sich das angebratene Gemüse vom Topfboden gelöst, und der Geruch wurde deutlich intensiver. Nach fünf Minuten haben wir das Mehl eingerührt, um eine leichte Bindung zu erzeugen.
Dann haben wir Milch und die Brühe in den Topf gegeben und alles gut verrührt, sodass sich die Flüssigkeiten mit dem cremigen Ansatz verbunden haben. Als alle Zutaten im Topf waren, haben wir die Suppe zum Kochen gebracht. Anschließend haben wir die Hitze reduziert und die Mischung für 15 Minuten köcheln lassen, mit dem Ziel, dass die Suppe noch weiter eindicken würde. Wahlweise kann in diesem Schritt ebenfalls noch Petersilie eingemischt werden. Zum Schluss haben wir diese noch püriert, wodurch die finale, cremige Suppe entstanden ist.
Vor dem Servieren haben wir das Gericht noch mit ein paar Kräutern verziert. Je nach Geschmack kann diese noch mit Salz, Pfeffer und Muskat verfeinert werden. Jetzt noch ein Glas Wein einschenken und schon kann die Suppe verspeist werden.
Zeit für einen Taste-Test
Schon während des Kochprozesses ist mir der Geruch der Suppe aufgefallen. Dieser war eine Mischung aus dem leichten Duft der Pilze, der durch den Weißwein eine frische, leicht säuerliche Note bekommen hat. Bereits nach dem ersten Löffel ist mir aufgefallen, dass sich der Wein nicht zu stark in den Vordergrund drängt, sondern den Geschmack der Suppe harmonisch abrundet. Aromatisch haben eindeutig die Champignons dominiert. Insgesamt hat das Gericht durch all die frischen Zutaten, cremig und mild geschmeckt, ohne schwer zu wirken.
Einfach ausprobieren!
Mein Selbstversuch hat mir gezeigt, dass Kochen mit Wein weder kompliziert noch teuer sein muss. Mit gerade einmal 2,50 € für die verwendete 250-ml-Flasche der GWF ist der Wein – anders als erwartet – keine Zutat, die den Gesamtpreis des Gerichts nach oben treibt. Zudem kann der Rest auch direkt als Getränk zum Essen genossen werden ;). Außerdem braucht man keine Scheu davor zu haben, Wein auch mal anders im Alltag einzusetzen und ihn selbstverständlich in Kochprozesse zu integrieren. Genau darin zeigt sich der Wandel: Wein wird nicht mehr nur als Luxusgut angesehen, das man nur zu besonderen Anlässen hervorholt, sondern wird alltagstauglich und für jeden zugänglich.
Mich hat die GWF mit ihren Rezepten auf jeden Fall überzeugt, und ich werde bald wieder etwas nachkochen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, war leicht umzusetzen und ging überraschend schnell. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, der vielleicht mal wieder eine Abwechslung beim Essen braucht. Schaut bei den Rezepten der GWF vorbei, lasst euch inspirieren und werdet kreativ beim Kochen.
Guten Appetit!
Euer VINOVATION-Team

(Das Rezept mit den genauen Angaben findet ihr hier: https://www.gwf-frankenwein.de/blog/champignonsuppe.html, zuletzt abgerufen am 11.01.2026)
11 Antworten zu „Kochen mit Wein – vom Glas in den Topf“
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Guter Beitrag und leckere Suppe, kann ich nur weiterempfehlen🍲
Einfach zu machen für alle Leute, auch für Personen wie mich. -
Sehr starker Beitrag, werde ich auf jeden fall mal nachmachen!👍🏼🙏🏼
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Sehr leckere Suppe kann man nur sagen. Empfehlung geht raus!
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Schöner Beitrag:) Muss ich ausprobieren😍
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Super Koch-Tipp!!! …und tolle Fotos, die Lust aufs Nachkochen machen 😋
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Super Suppe! 🙂 Ein schöner Beitrag mit tollen Fotos – da bekommt man direkt Hunger…
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Wirklich toller Beitrag! Ein echtes Lesevergnügen, bei welchem man direkt merkt, wie viel Liebe im Detail steckt☺️
Die Suppe muss ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren!👩🏼🍳 -
Super Beitrag!! Macht Lust aufs Nachkochen und zeigt, wie unkompliziert es sein kann!
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Die Bilder machen totoal Lust aufs Nachkochen!😋
Die Anleitung ist auch super, das bekommt sogar ein echter Anfänger wie ich hin!🤗 -
Das Rezept klingt gut und einfach – müssen wir mal ausprobieren. 👍🏻
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Da bekommt man direkt Lust das Rezept nachzumachen, danke:)


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