Ein Winterklassiker neu gedacht: Der Roséglühwein der GWF

Fruchtig, trendig und ein richtiger Hingucker. Roséglühwein überrascht mit einer eigenen Note, die weit über die Klassiker hinausgeht und bringt mit seiner leichten, modernen Art frischen Wind in die kalte Jahreszeit.

Rot oder weiß? Das ist die Frage, die man sich typischerweise stellt, wenn man auf dem Weihnachtsmarkt vor der Entscheidung für einen Glühwein steht. Wer hier schnell ins Zögern gerät, findet mittlerweile auf vielen Weihnachtsmärkten eine verlockende Alternative: Roséglühwein.  Die zartrosa Variante taucht seit einigen Jahren immer häufiger auf den Preistafeln der Stände auf. Dabei überzeugt er nicht nur mit seiner zarten, auffälligen Farbe, sondern vor allem mit seinem ganz eigenen Geschmack… 

WAS MACHT DEN ROSÉGLÜHWEIN SO BESONDERS?

Roseglühwein gehört zwar noch nicht zu den Klassikern auf dem Weihnachtsmarkt, aber kann immer mehr Besucher mit seinem außergewöhnlichen Stil begeistern. Wem der geschmacksintensive rote Glühwein zu vollmundig und würzig schmeckt und bei der etwas saureren weißen Variante die Tiefe fehlt, sollte definitiv mal eine Tasse der roséfarbenen Version probieren. Der Rosé Winzerglühwein kombiniert die Eigenschaften der beiden etablierten Sorten zu einem ganz außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Der Roséwein bietet dafür eine leichte, frische und fruchtige Grundlage, die durch eine feine weihnachtliche Note perfekt ergänzt wird. 

WARUM ROSÉ NICHT GLEICH ROSÉ IST 

Um einen solchen roséfarbenen Wein zu gewinnen, hat man die Möglichkeit roten und weißen Wein zu mischen, das muss allerdings auf dem Etikett vermerkt werden: „Roséwein aus Rot- und Weißweintrauben“. Um den Kunden höchste Qualität und die typische Stilistik eines Roséweins bieten zu können, setzt die GWF bei ihrem Glühwein voll auf ihre selbstgekelterte Variante. Schwarzriesling, Domina und Spätburgunder sind weniger farbintensiv und deshalb die typischen Rebsorten, die hier für die Herstellung verwendet werden. 

Dazu braucht es aber eine kleine Sonderbehandlung. Bei der Verarbeitung ist alles darauf ausgelegt, dass nicht zu viel Farbpigmente aus der Beerenhaut ausgelöst werden. Das Ausgangsprodukt, die Rotweintrauben, werden deshalb in der Weiterverarbeitung wie Weißweintrauben behandelt. Sie bekommen keine oder nur eine ganz geringe Maischestandzeit und werden anschließend direkt abgepresst. Dadurch gehen weniger Farbpigmente aus der Beerenhaut in den Saft über und die Farbe wird nicht so intensiv. Auch bei der Gärung läuft alles wie beim Weißwein ab, weshalb man in der Weinbranche auch gerne von hellgekeltertem Rotwein spricht.

DIE WINTERLICHE WÜRZE 

Um anschließend die weihnachtliche Note in den fertigen Rosé zu bekommen, arbeitet die Winzergenossenschaft mit einer Partnerfirma zusammen. Diese hat in der Zusammenarbeit mit der GWF ein abgestimmtes Aroma entwickelt. Klassische Gewürze wie Zimt, Kardamom, Nelken und Sternanis, aber auch Extrakte aus Zitrusfrüchten verfeinern das Produkt der GWF und garantieren so dem Konsumenten ein weihnachtliches Genusserlebnis. Zur Fertigstellung fehlt nur noch eine gewisse Menge Zucker. Stefan Nunn, Kellermeister bei der GWF, spricht hier von ungefähr 95 Gramm auf einen Liter: „Glühwein ist halt doch immer eine sehr süße Angelegenheit“. 

Bild: Hannah Bausenwein

KLASSIKER ODER TRENDGETRÄNK? 

Ein heißer Glühwein bleibt dennoch ein fester Bestandteil beim Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Dabei ist roter Glühwein seit jeher der Klassiker. Aber auch die weiße Variante konnte über die letzten Jahre immer mehr Freunde für sich gewinnen. Wie sieht es da mit dem Roséglühwein aus? Er wird von Jahr zu Jahr immer beliebter und hat sich bereits zu einem richtigen Trend entwickelt. Auf diese Veränderung ist die GWF schnell eingegangen und kann ihren Kunden seit letztem Jahr auch eine Rosé-Variante bieten. „Wir wollen für jeden Kunden ein Produkt haben“ erklärt Herr Nunn. 

VOM TREND ZUM EIGENEN WINTERMOMENT

Für allzu viele Weihnachtsmarktbesuche bleibt dieses Jahr nun leider nicht mehr viel Zeit, immerhin ist heute schon der 4. Advent. Aber die geselligen Tage mit Freunden und Familie stehen bevor und was gibt es da Schöneres als mit einem Getränk in der Hand in alten Erinnerungen zu schwelgen. Für diejenigen, die gerne mal was Neues probieren, kommt hier die perfekte Alternative, mit der das Spritz-Feeling auch in der Weihnachtszeit nicht vermisst werden muss. Und ich verspreche euch, für den „Roséglühwein Spritz“ müsst ihr auch keine begabten Barkeeper sein 😉

Rezept:

2/5 GWF Winzer Glühwein Rosé

1/5 GWF Secco 

1/5 GWF Glühpunsch rot

1/5 spritziges Mineralwasser 

Um den Spritz Insta-tauglich zu machen: 

Sternanis

Zimt

Orange 

Zucker 

Eiswürfel

Bild: Hannah Bausenwein

Gemischt wird er wie jeder andere Spritz auch: Eiswürfel ins Glas, kalter Roséglühwein drauf und mit Secco sowie spritziges Mineralwasser auffüllen. Mit einem Schuss rotem Glühpunsch und einer Zimtstange kann das Getränk nun noch ein bisschen gepimpt werden. Zur Deko noch ein Sternanis und eine Organgenscheibe dazu und schon ist euer „Roséglühwein Spritz“ fertig. Kleiner Tipp: Wer seinen Glasrand am Anfang kurz befeuchtet und in Zucker wälzt bekommt einen schönen Zuckerrand, der sofort an kleine Eiskristalle erinnert. Damit ist dann auch das Winter-Feeling definitiv garantiert. Lasst es euch schmecken. Gläser hoch und Cheers! 

PS: Wer noch ein Last-Minute-Geschenk braucht und einen Weinliebhaber zu beschenken hat, ein Blick in den Online-Shop der GWF wird sich definitiv lohnen ☺ 

Wir von VINOVATION wünschen euch einen erholsamen 4. Advent und eine schöne restliche Vorweihnachtszeit!  

Euer VINOVATION-Team

Quelle:

Interview mit Stefan Nunn am 24.11.2025

3 Antworten zu „Ein Winterklassiker neu gedacht: Der Roséglühwein der GWF“

  1. Avatar von Natja
    Natja

    Roséglühwein Spritz….geniale Idee, muss ich unbedingt probieren 🤩

  2. Avatar von Rosi
    Rosi

    Steht schon auf der Einkaufsliste 😉
    Muss ich unbedingt demnächst probieren!

  3. Avatar von Anna
    Anna

    Wunderschöne Bilder!🎄 Und richtig tolle Glühwein-Vorstellung. Der Roséglühwein Spritz-Rezept schmeckt bestimmt auch nach Weihnachten noch super lecker😁😊 Ich werde es ausprobieren!

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