Wenn Wein auf Würze trifft
Die Glühweinproduktion der GWF hat ihren Ursprung bereits im Jahr 1990. Damals begann die Herstellung ausschließlich mit dem roten Glühwein, erst zwei Jahre später folgte der Weiße. Der Kellermeister Stefan Nunn erklärt, dass zwischenzeitlich dieser auch beliebter war, aber der rote Klassiker mittlerweile wieder mehr Liebhaber dazu gewonnen habe.
Grundsätzlich haben alle Glühweine normale Weine als Grundlage, die mit Gewürzmischungen dann zu einem Glühwein werden. Bei dem roten Klassiker wird, wie man in der Fachsprache sagt, eine Cuvée hergestellt. Eine Cuvée ist eine Mischung aus verschiedenen Weinsorten. Bei der GWF werden für den roten Glühwein hauptsächlich Domina, Regent und Acolon als Basis verwendet, da diese Sorten in hoher Menge bei den Winzern angebaut werden.

Lokal statt Global – fränkischer Winzerglühwein
Aber was ist nun das Besondere am roten Winzerglühwein? Stefan Nunn erzählt im Interview, dass vor allem Qualität und Herkunft eine Besonderheit sind. „So sind, anders als bei anderen Glühweinen, die verwendeten Trauben, nur von Mitgliedern der Winzergemeinschaft und somit aus Franken und Baden.“ Im Vergleich zu anderen Produkten aus dem Supermarkt, die teilweise auch aus dem Ausland Trauben und Weine beziehen, glänzt der Winzerglühwein, also mit seiner Regionalität.
Geheimrezept in der Flasche – wie der Klassiker entsteht
In Kurzfassung wird der Basiswein mit der eigens für die GWF hergestellte und abgestimmte Gewürzmischung und sehr viel Zucker vermengt. Die Gewürze, die dem Winzerglühwein sein typisch weihnachtliches Aroma verleihen sind Nelken, Orangen, Zimt und einige weitere natürliche, winterliche Aromen. Mehr wurde uns beim Besuch vor Ort natürlich nicht verraten, da das Geheimnis des Klassikers eben auch eines bleiben soll. Die genauere Herstellung des Glühweines und wieso diese schon im Juli stattfindet, kann man im Artikel über den weißen Glühwein vom 30.11.2025 nochmal nachlesen.

Festliche Begleitung: Dessert zum klassischen Glühwein
Ob als wärmender Begleiter auf dem Weihnachtsmarkt oder als fester Bestandteil von gemütlichen Filmabenden in der Adventszeit: Der rote Glühwein steht wie kaum ein anderes Getränk als Begleiter für die kalte Jahreszeit und festliche Stimmung. Gerade an Heiligabend, wenn Familie und Freunde zusammenkommen, darf dieser Klassiker oft nicht fehlen. Da heute Heiligabend ist, folgt aus gegebenem Anlass ein Blitzrezept für ein Dessert nach der Weihnachtsgans, das perfekt zum vollmundigen und würzigen Winzerglühwein passt.
Rezept Spekulatius-Joghurt-Dessert: (4 Portionen)
- 12 Spekulatius
- 500 g Joghurt oder Quark
- 1 -2 Esslöffel Honig (oder Zucker)
- Zimt (je nach Geschmack)
Zubereitung:
- Spekulatius grob zerbröseln.
- Joghurt mit Honig und etwas Zimt verrühren.
- In ein Glas schichten: erst Kekse, dann Creme,danach wieder Kekse.
- Direkt essen (wenn die Zeit ausreicht, kaltstellen)
- Optional: Etwas Milch für mehr Cremigkeit
- Optional: Etwas Kakao obendrauf
Viel Spaß beim Nachmachen!
Und damit wünscht das ganze Team schöne Festtage. Bleibt gesund, genießt die Zeit mit euren Liebsten und die festliche Stimmung. Wir freuen uns auf euch in der nächsten Auflage an Silvester! Bis dahin :).
Euer VINOVATION-Team

Quellen:
Interview mit Stefan Nunn am 24.11.2025
4 Antworten zu „ROT, HEIß, KULT – der Zauber des roten Winzerglühweines“
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Cooles Rezept, werde ich für heute Abend direkt mal nachmachen 🙂
Fröhliche Weihnachten für das ganze Blog-Team <3 -
Mmh, sehr leckeres Dessert…für die Kleinen mit heißem Kakao, für die Großen ROT, HEIß, KULT 😋
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Der rote Glühwein – ein echter Klassiker! Der Artikel macht ihm alle Ehre <3
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Wird nach dem Dry January ausprobiert😌


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